Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Von dem Haare *).

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Die Haare, womit die Narur die allgemei«ne Decke des PferdeS beseht hat, eiltjoringen^aus der Haut und dem Zcllengewe.be Sie dre-neu zum Schutze gegen die Eindrücke der W>t-, tcrung, und sind daher an den Stellen, die derWitterung besonders bloß gestellt.sind, als aufdem Rücken, der Krupe, den Rippen und ander äußern Seite dop Schenkel, am längstenund stärksten. In eben dieser Hinsicht trifft manauch Vey den Pferden aus den kältern Gegen-den so grobe und lange, bey denjenigen aus denwarmern Himmelsstrichen aber so kurze und fei-ne Haare an.

Die Verschiedenheit des Haars der Pferdein Absicht seiner Farbe ist weniger ein Spielder Natur, als vielmehr eine Folge der verschie-denen Farbe der Pferde, wovon sir abstammen.Es ist vielen Pfcrdekennern mißfällig,, wennman sich des Wortes: Farbe oder Couleur vonPferden bedient, sondern sie verlangen, daß manin der Sprache des Pferdckenners nie anders,als: das Pferd hat dieses oder jenes Haar,sagen solle. Andere verlachen dieses Verlangenund hüten es mit Recht für eine bloße Grille.Das Haar wird in einfarbiges und zusammen-gesetztes eingetheilt.

Einfarbig nennt man es, wenn es durchegängig einerley Farbe hat, oder nur nach ge-wissen Modificativncn verschieden lst. Wennnähmlich Pferde iirz letzten Falle einzelne am. Kopfe, , oder an den Schenkeln befindliäw odervom Sattel verursachte Abzeichen, de«gleiche'-ianders gefärbte Mähnen, Schweif und Seb^

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») S. Haveniann g. a. O. S. i-s st.