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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 295

thut. 0. Pfirsichblüthenhaar; die Vermischungvon Haar, welche diese Farbe bestimmen, ist obenbereits angeführt, und nur noch zu bemerken,daß diese dreycrley Arten vom Haare nicht etwaflcckenweise, sondern vielmehr verwirrt und un-regelmäßig durcheinander stehen, wodurch dieserSchein zuwege gebracht wird. ä. Porcellanhaar,wird wegen der blaulicht schieferfarbigen Flecken,die sich auf der Haut befinden, so benannt, wel-che zwar sehr in das Auge fallen, aber seltenanzutreffen sind. —

leiste Stirnen durch die Kunst hervorzu bringen, hat man verschiedene Mittel vorge-schlagen, die man in des Herrn von Reizen«stein'ö vollkommenem Pferdekenner, 6 . Absch.S. 109. und in des Herrn tz)ueriniere Leo-1 s cks Lavslsris ^om. III. p. 25Z. finden kann.Unter allen diesen vorgeschlagenen Mitteln istdas von dem Herrn Guer in irre vorgeschlage-ne, daö gewisseste und beste. Alan nimmt einengroßen Schusterpfriemen, sticht mit demselbenin der Mitte der Stirn, zwischen den Augen,durch die Haut, und löset selbige mit.dem Pfrie,wen so weit ab, als der Stern groß werdensoll. Nächst dem sticht man vier von Bley geemachte, vier Finger breit lange, und einen Stroh-halm breit dicke, Nagel durch die abgelöseteHaut, wie Fig. 64Z0 es zeigt; so, daß die her«vorragenden Enden oe einen Stern bilden. Dadie)e vier Nägel m der Mitte über einander lie-gen, so machen sie auch da einen Hügel. Umdiese Nagel bindet man einen Bindfaden, / 3 ,welchen man nach und nach immer stärker an-ziehet, zubindet, und zweymahl vier und zwan-zig Stunden fitzen läßt. Darauf nimmt manden Blüdfaden und die Nagel weg, und läßt

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