Pferd.
ZOO
Worin die fehlerhaften Gange von andernabweich?», ist vorhin schon gesagt worden. Hiermüssen si" nun noch näher erklärt werden. Esgehören :-ahin:
Der oder Zclc; dieser besteht in ei-nem Gang-., der wenig erhaben und ausgedehntist, und in welchem ein Pferd die' beyden Füßeauf einer und eben derselben Seite zugleich vor-setzt nno mir den andern abwechselt. Auf solcheArt fehlt es den beyocn Seiten, wechselsweisean einem Richtpunkte, und an Gelegenheit, sicheinanvec im Gleichgewichte zu erhalten, daherdas Pferd mir den Füß n nahe an der Erdeherschleichcn, und die Schritte beschleunigen muß,damit es wieder Gruno fasse, woraus leicht ein-zusehen ist, daß der Gang ermüdend sey, undUttnarürNch genannt werden muffe.
Der halbe f)ast oder Amrirr ist eine Ver-mischung des Schritts und des Paffes, und al-so von dem festgesetzten Begriffe des natürlichenGanges entfernt; daher er auch unter die fehler-haften gezahlt werden muß.
Der Mirrelg^lopp besteht darin: wenndas Pferd vorn galoppiri und hinten trabt; auchdieser Gang läßt sich nicht mit dem Begriff ei-nes natürlichen Ganges reimen, daher er unterdie Klasse der fehlerhaften gehört.
Von den natürlichen Gangen ist öcr Trabvielleicht der allernarürlichste, weil wir sehen,daß Füllen fast immer traben, wenn sie sichvon einem Orte zum andern bewegen wollen,und weil ein Pferd, das abwechselnd Schritt undTrab geritten wird, nicht so sehr ermüdet, alswenn man es bloß im Schritte reitet, welchesindeß auch daher rühren kann, daß bey einerlange fortgesetzten gleichartigen Bewegung diescl-