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lung befördern, sieht man die Bestätigung dieserWahrheit. Selbst bey Menschen, wenn z. B-die Mutter zur Zeit der Empsängniß schwind-süchtig gewesen, und das Kind in diesem Zu-stande gesaugt hat, theilt sie dem Kinde dieKrankheit und den frühzeitigen Tod mit. Viel-fältig hat man Füllen mit dem Strenge! oderder Druse auf die Welt kommen gesehn, weil dieMutter damit befallen war, und einige sindbald darauf gestorben, andere aber nut derMutter, da sie durch die Milch Theil an derMedicin nahmen, geheilt worden. Hieraus istder Schluß zu ziehen, daß man keine Stute,wenn man nicht von ihrer Gesundheit überzeugtist, bedecken lassen muß.
Mit dem Alter hat es eben die Beschastfenheit, wie in dem vorhergehenden bey den Be-schälern angemerkt worden ist? nur muß mansich erinnern, daß eine Stute ein Jahr eherausgewachsen ist, als ein Beschäler, und ihreKräfte und Vollkommenheiten auch früher ver-liert.
Eine Zuchtstute muß, gleich dem Beschäler,völlig ausgewachsen seyn, wenn man etwas Gu-tes hoffen will. Vergleicht man die Meinungen ider Schriftsteller, so finden sich eben so vieleWidersprüche, wie bey den Beschälern, in An-sehung dieses Punctes.
Aristoteles Meinung ist in Betreff des .Alters der Stuten eben dieselbe, wie bey dein ^Hengste; welches aus dessen oben angeführten iWorten zu sehen ist, wo er keinen Unterschied ^unter dem Geschlechte macht.
Zorn sagt in seinem Unterrichte von Be-ziehung der Pferde C. 2. §. 2. „Das Besch^lcn betreffend: so ist gar nicht zu zweifeln, daß