Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

er möchte aus Hitze die Stute beschädigen, da^her ich auf ein anderes Mittel dachre. Ich las»se die Stute in einem langen geräumigen Stal-le anbinven, und der Beschäler muß erst eineandere Stute aus der Hand bedecken, von wel-chem Zcugungsaktus ich ihn in den Stall dernoch zu bedeckenden Stute führen, uns so ent-fernt als möglich, anbinden lasse. Die Stute,welche den Beschäler, gewahr wird, gibt demsel-ben ihr Verlangen durch Wiehern zu erkennen,und der Beschäle? bezeuat durch Toben, daß ctihr eine Genüge zu leisten bereit sey. Kür diesebezeugte Unruhe strafe ich ihn, .wodurch er sichberuhiget."

„Ich verlasse den Stall, und die Verlieb-ten sind allein. Die Stute erinnert, und derBeschäler fängt wieder an zu toben, wofür ckabermahlü gestraft wird. Hiermit fahre ich eiM'ge Mahle fort, bis sich der Beschäler nach lindnach zur Ruhe gibt. Wie ich dieses merke, undglaube, der Beschäler könne nun mit Wirkungwieder einen Sprung thun, lasse ich einigtStunden nach dem von ihm bereits uncernoM'menen Beschälaktus seine Halfter so befestig«^daß er sich ganz leicht lösen kann. Kaum mder Knecht entfernt, so sieht er sich um, ob n>^mand zugegen ist, loser sich in aller Stille, an§Furcht der Strafe, die er zuvor erhalten hatck/schleicht zur Sture, und bedeckt sie. Wie erden Beschälaktus vollendet hat, geht der K'nechzu dem Beschäler, welcher ruhig bey dersteht, thut ihm die Halfter an, und führt >h"aus dem Stalle in seinen gewöhnlichen. DielStute war von dein einzigen ZeugungSakt"trächtig, und die erstere wurde nächst dem nsMzweymahl aus der Hand bedeckt, blieb aber