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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 497

ihre Fallen eher, wie halbwilde Stuten; es ist. daher leicht zu erachten, daß sie ein nahrhafte-res Futter haben müssen. So wie es überhauptnöthig ist, trächtige Sturen gut zu halten, sowird in solchen Gestüten, wo man edle Pferdezieht, um so mehr darauf zu achten seyn, daßman alles beytrage, was zur Entwickelung desnoch ungebornen Füllens erforderlich ist. Manglbt ihnen daher statt r halben Scheffel z Vier»tel Scheffel täglich, und reicht ihnen Heu, nichtmit Stroh vermischt. Uebechaupt aber ist zubemerken, daß man auf den Zustand jeder Stureachten, und das Futter darnach einrichten müsse;welches bey zahmen Gestüten um sei mehr thun,lich, weil jede Stute ihren eigenen Stand hat,Und von den andern abgesondert ist; und dazeigt es sich sodann, daß man einer Stifte vonihrem Futter etwas abziehen, und der ändernzulegen könne. Die gelten werden den Abzugohne Bedenken zu leiden haben; wie es dennbey solchen auch nicht darauf ankommt, ob sieetwas besser oder schlechter im Stande sind.

Die oben S. 49^ st. bemerkte Fütterung derStut-' und Hengstfüllen kann auch in zahnwnGestüten Statt finden; allein, da bey diesen Ge«stüteu etwas Ackerbau ist, auch mehrere Leute aufselbiges gehalten werden: so wäre es doch besserden Hafer dreschen zu lassen, um genauer zubestimmen, wie viel ein. Füllen von jedem Alterverzehren soll. Es ist allemahl eine ungewisseFütterung, wenn man die Garben unausgedro'schen zerschneidet, indem die Früchte, ein Iahevor dem andern, besser gerathen, daher es dennauch kommt, daß die Füllen und Stuten nichtalle Jahre in gleich gutem Stande sind. Ueber-dem wird durch das Dreschen vieler Unrath^er.t«hn.Lnc. LX.Theil. Zi von