Pferd.
des Gestütes von jedem Jahre bemerken, wel-ches sehr gut ist, damit man auch in Ansehungder Ausgaben die Veränderungen bey der Handhabe, welche man mit der Einnahme des Ge-stüts vergleichen, und sehen kann, ob man zu-rück oder vorwärts kommt.
Erndte- und Dreschregister findet man anallen Orten bequem und gut eingerichtet; dahervon selbigen keine Tabelle gegeben werden darf.
Der Gestülmeister muß auch im Winterfür die Bewegung des Gestüts sorgen, und dieThiere nicht beständig im Stalle stehen lasten,welches ihnen bekanntlich sehr nachteilig ist-Die Sturen erhalten die nöthige Bewegung imZuge durch Holzfahren; oder, wenn sieZuge nicht gebraucht werden können, werden s"auf den Gestütshof gelassen, wo sie nach ihremGefallen und nach Bejchaffenheit des Wetterseinige Stunden herum gehen- Die an der HEter stehenden jungen Hengste muß der Gestüt-meister wöchentlich dreymahl im Reithause ander Longe laufen lassen, welches von gutemzen ist, und sie schon auf ihre Ablichtung Z"b^reitet. Alle übrige Füllen laßt er alle Tagegutem Wetter eine Zeitlang im Hofe, oder ^übelem Wetter im Reithause herum gehe"- 7s.wird jedes Mahl nur ein Trupp von einemter und Geschlechte heraus gejagt, und wenn stdie ihnen zur Bewegung bestimmte Zeitsten gewesen sind, müssen sie wieder in wStall, und andere nehmen den Hof ein. .läßt sie dieserhalb alter, und geschlechtsweise adem Stalle, damit die, welche mir einanderkonnt sind, zusammen bleiben, keinund Balgen entstehe, und die beschwerlichesonderung, welche nach jedesmahliger Verlnstch"^