55<r Pferd.
„Don diesen Gebäuden bis an die zunächstliegenden, findet man einen Raum. der mit ei-ner Mauer verschlossen ist, in welcher zwey klei-ne Thüren, ein Thorweg, und eine dem Thor-Wege ähnliche mit Gitlerwerk vermachte Oess-nung angebracht sind. Am Thorwege sowohl, alsauch an der demselben ähnlichen Oeffnung, str-hen auf beyden Seiten Säulen, und auf den*selben eine den Säulen angemessene Vase, wel-ches die Ansicht des Gestüts ungemein verschö-nert."
„Auf dem Gestüthofe befinden sich vier be-trächtliche Koppeln oder Vermachungen. D>rUmzäunung dieser Koppeln besteht aus Sä"l^welche iv Fuß von einander entfernt und ober-halb mit runden Köpfen verzieret sind. Von ei-ner Säule zur andern gehen oben abgerund*^Bäume oder Riegel, drey an der Zahl. von wtl'chen der oberste 7 Fuß von der Erde erhobtist. Die abgerundete Oberfläche dieserist mir Blech belegt, welches selbige gegen ^Abnagen der Pferde schüht. In diese Vers^chungen gelangt man durch Thüren. Auch kön-nen an einigen Stelle» die Bäume aus deSäulen genommen werden, um die Pk^durch diese Oeffnungen herein, oder herauslassen."
„In der Mitte einer /eben Vermach""?steht ein 5 Fuß im Quadrat großer ^ "
hoher Kasten, aus dessen MitteSäule hervorsteigt, auf welcher einDach ruhet. Diese Kasten werden mit em^'Gemische von Lehm, Salz und Pulver "^Krotanum angefüllt, und dadurch wird^oPferden gleichsam eine Salzlecke zubereitet.
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eine run°
Chinesisch^