Pferd.
Da e's im Monat October schon dann und wannreift, so bleiben die Fohlen am Morgen so lange indem Schuppen, bis der Reif gänzlich verschwundenist. Bey windigem, ungestümen Regenwctter bleibensie den ganzen Tag über in dem Schuppen, undkommen nur so lange heraus, daß sie saufen körnnen Zu diesem Behufe ist daher auch eine Tränkenahe bey dem Schuppen angelegt.
Wenn die Fohlen in dem Schuppen bleiben musssien, so wird ihnen des Mittags noch ein Futtergereicht. Wie lange sie in dem Schuppen bleibetmüssen, hierüber ist keine Zeit festgesetzt: weitdieses von dem Wetter abhängt.
Die ersten acht bis zehen Tage erhalten sie einehalbe Metze Hafer, die übrige Zeit drey Biers"Mctze. Alles dieses geschieht deshalb, damit sich ^Fohlen nach und nach an das harte Futter gclvohnen, indem eine plötzliche Abwechselung eine zu gro'sie Revolution in den Nerdauungsorgancn mache"würde, welches dann von übele« Folgen seyn könnte-
Bey den vielen Fohlen glbt.es mitunter Schwand
linge i diese werden von den stärkern von der Kr>dpe und Raufe gedrängt, weshalb denn auch für ^se gesorgt werden muß, damit sie ihr Futcer in ^he genießen können. Sie werden nähmlich von dtandern getrennt, und in einen nahe bey dem Gel'"stehenden Schuppen gebracht. Bey diesem Schupp
befinden
sich zwey kleine ungefähr 10 Morgen gr°vKoppeln, die ebenfalls mit Tränken versehen sind' lin diesen Schuppen werden die Fohlen eben so, ^die andern behandelt.
Wenn die Fohlen in dem Schuppen dreychen zugebracht haben, und das Wetter wird raregnicht oder stürmisch, so werden sie in die fue ^selben auf dem Gestüthofe bestimmten sechs Agebracht und auf folgende Art in selbige ve"y ^In den ersten dieser Ställe kommen dieund schwächsten Fohlen; in den zweyten diegrößeren; in den dritten die noch größeren, u>> ^
scs so fort bis zum sechsten Stalle. Dieses geiA^,,aus der Absicht, damit die kleinen unddurch die größeren und stärkeren nicht von / ^Futter gedrängt werden. Da gewöhnlich zwNw ,und 80 Fohlen aufgestauet werden, so ko>mauch iZ in einen Stall, Sobald sie von der ^ ^