Pferd. 755
Nota). Ist das P^erd im Putzen unruhig odergar zu böse, so muß er es mit der Rette andie Raufe auflüden, dunir es ihn nichtbeitzi, oder sonst zu viel Luft ha^ ttwas zuthun. ^ , ^ch .
Hat sein Pferd indessen den Hafer a^. .rttessen,so hohtt er Wasser zum tränken und wqschr,,.
Avla). Winterszeit muß der Reiter, wo möglich,einen Kübel voll Wasser schon einige Stun-den vorher 'jm Stall stehen haben^ damitdas Wasser sin^wenig Überschlägen ist, unddie'A'r'rde keine Koliken von dem eiskalten.WaM "bekommen. Man kann auch wieLocke Heu, oder etwas warmes Wasser dar«unter gießen, weiches besonders für diePferde, welche schüeU saufen, gut ist.
Wenn das Pferd getränkt ist, macht er .ihm dieHalfter los, schnallt «hm selbige um den Hals, duftes nicht entlaufen kann, und putzt auch den Schöpfu»y, Appf m>t Kartätsche wohl ab; wobey eradkr gelinde zu Werk gthen muß, damit er dasPferd nicht stößt, oder im den Mgen,verletzt. Srmach) sodann seinem Pferd die Halfter wieder zu-*kcht, nimmt den Schwamm , macht mit Schwamm"nd Kamm die Mähne und den Schöpf wohl ngß,wobey «r nch aber in Acht nehmen muß, unk demKamm langsam durch die Haase der Mahne zu fah-ren, damit er kerne Haare ausrauft. Sodann putzt" dem Pferde die Augen, das Maul und die Na-tenlöcher aus; gebt hierauf zurück, putzt demselbenauch den Schlauch, und wenn er die Füße vomKmee an, und die Hufe abgewaschen, die Sohlewonl ausgeräumt, und nach dem Beschlag ges.henhat, ob kein Nagel fehlt, oder ein Eilen zersprun,-en, oder locker ist, tunkt er zuletzt den ganzenSchweif in den Stallkübel, reibt ihn von oben bisUnren zwischen beyden Händen, und reinigt auchsolchen vom Unrath, wobey er noch mit demSchwamm den After putzen und die oberen Haaredes Schweifes naß machen und eine Handbreitlangsam durchkämmen und gerade streichen muß.Ehe er dieses alles thut, mutz er auch vorher nachdem Schlauch seyen, und wenn harte Knollen darinbefindlich, solche mit etwas warmen Wasser, in wel-ches der Schwamm oder ein Lappen eingetaucht
Bbb » wor«