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Pferd.
Schon die Athenienser hielten jährliche Un-tersuchungen über ihre im Lande erzogenen Pfe:«de, und Musterungen über ihre Reiterey, undsahen genau auf gewisse erforderliche Eigenschaf-ten. So wurde zum Beyspiel untersucht undprobirt, ob die Pferde gut aufsitzen ließen, ob sieStrapazen aushalten könnten, ob sie hartmäulig,scheu, zu hitzig oder zu trage waren. VielePferde wurden ausgemustert, und um diejenigenfür immer wegzuschaffen, welche zu alt, undnicht mehr diensttauglich waren, so brannte manihnen ein gewisses Zeichen, das wie ein lateini-sches 8 aussah, auf den Kinnbacken. Die athe-niensischen Reiter mußten sich auch im Graben-und Hcckensetzen, im Bergab? und Bergaufj"'gen üben, auch mußten sie sich gewöhnen, ohneHülfe aufs Pferd springen zu können.
Auf Ceylon auf der Insel Delst wurde ein?große Sturercy von der holländischen Compagn^unterhalten, wo die Pferde ihrem natürliche"Zustande ganz überlassen blieben, wild Henrikliefen, und ihr Futter selbst suchten. Von die-sen wurde eine Anzahl gefangen, gebändigt, Z"*geritten und eingefahren, und in einem lange"-eigendö zu diesem Gebrauch erbaute« Stn^verwahrt, wo sich die Käufer, welche Pftr^suchten, Wahlen konnten, und für jedes-en festgesetzten sehr geringen Preis vonReichsthalern, wenn es schön und ohne Fehlerwar, bezahlen mußten. Die Pferde sind dortschlank, gutgestellt, mittelmäßig groß, und meiste"*theils von brauner Farbe.
Der Marstall des Königs vonkostete vor etwa 12 Jahren jährlich 820,000Thaler, mit Einschluß der königlichen Gestüte«
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