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Casscn-Münze, kaufte. Allein Dolabella kam inSmien durch den Bürgerkrieg um, und CajutCastius, der ihn hacre hinrichten lassen, eignetesich das Pferd zu. Bekanntlich starb auch dieserbald darauf einen tragischen Tod, und nunstrebte Marcus Antonius nach dem Besitze die-ses edlen Rostes, erhielt es, aber auch er nahmbekanntlich ein trauriges Ende. Noch langewar der Nahmen und das besondere Schicksaldlcses Pferdes ein Sprüchwort in den feinen rö-mischen Gesellschaften. Er reitet auf dem Spani-schen Pferde, sagte man von einem Menschen,dem alles verkehrt ging. Gellius in seinen atti-schen Nachten, hat uns die Geschichte diesesPferdes aufbewahrt.
Bey der Krönung Karl des IX. ritt derAbt der Remiglus Abrey in Rheims, welcherdas, heilige Oehlfläschgen zur Salbung des Kö-nigs brachte, das erstemahl einen weißen Zelter,der in der Folge durchgehends das geistliche Reit'pferd geworden ist. In den altern Zeiten brachteder Abt diesen geistlichen Flacon zu Fuße. Un-ter Ludwig dem IX. war gerade ein so schwa-cher Abt in Funktion, daß ihm ein Pferdschickt wurde, mit welchem er in die Kirche hin-einritt, und aus den Handen des Ordene.Getst-lichen das Oehlfläschchen empfing. Daß es abergerade eine Stute seyn mußte, wie einige be-hauptet haben, ist nicht wahrscheinlich, weil nurLeute von der geringsten Sorte und entehrte Rit-ter sich einer Sture zum Reiten bedienenmußten. .
Auf der Insel Sardinien wird sehr vielSorgfalt auf die Pferdezucht gewendet. D>Pferde, welche in Sardinien erzeugt werden,
sind zwar von kleiner Art, aber wohlgebaut nn
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