Band 
Erster Band.
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Vindobona in Pannonie n rc.

gebirg, schief durch das Land unter der Enns, gegendie fteyerischen Bergjocher, vom Kahlenberg, durchdas Hagcnthal, den Wicnerwald, Kaumberg, (wieder alte Lazius diese Berge nennt) denDanberg, Fran-kenfels in Gschaid/im Primsel, Hohenalden, in derTrepel, Schneeberg, Semmering,?) vondiesem Gränzbergc schräg gegen die Muhr, von dorr andie Drau und jenseits der Save, eben da an die südlichenAlpen schließend, wo Ptolomäus die Berge Carvan-kas, das hierosolymitanische Reisebuch die römische Man-sion Adrante, Atrante, hinsetzt und, wo heut zu Tage beyE>. Oswald am Dran - oder Trojanerberge, die MarkenKrains und Steyermarks in einander fließen. (Cot,Coat, Cet, Kot, K e t, heißt cetisch Wald, da-her der t e tische Berg, vorzugsweise von seinemWalde, — Kotwic, Kolwic, Göttweih, eine Waldfeste,das Schloß im Walde.) — Vindobona lag dem-nach in Pannonie», nicht im N o r i k u m, abera n s e i ner äußersten Gränze, nach allen Al-ten, nach allen Denkmahlen. —Lange hieß alles Landob den Alpen, Gallien, — der so oft wechselndeNahme J ll y ri ku m, schloß aber im weiten Sinne,auch Norikum ein. — *)

') Scheint Vindobona auf der pcntingerischen Tafel auf n o ri,scheu Boden gestellt, so kann dieser Verstosi in einem Docnmcu-tc, wo weder Lang-noch Breite-Grade verzeichnet sind, auch nichtnach denselben gerechnet wird und dessen Abschrift wahrschein-lich erst aus dem Ende des XII Jahrhunderts stammt,kaumder Rede wcrtb senil? — Die allgemeine Überschrift des Seg-mentes , das Norikum, aber auch einen grosie» Theil Pan-nonicnL faßt: Norikum, durfte nur etwas zu weit rechts