Band 
Erster Band.
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Vindobona in Pannonie» rc.

dem Kloster Seitenstätten , in der gallischen und römi-schen Geographie und Topographie Österreichs »»ermü-det geforscht, ohne den Trost/seine exercilntioncs deNorico, gedruckt zu sehen und Albert Muchar,des steyrischen Stiftes Admont Archivar, steht in sei-nem celrischen und römischen Norikum, jene» berühm-ten Vorgängern würdig zur Seire.

Ein folgenreicher und gänzlicher Irrthum, ist dienur zu gewöhnliche Weise: unter P a n n o n i e n dasheutige U n g a r n, unter Norikum, die Lande obund unter der Enns, sammt Jnnerosterreich zu verstehen. Von dieser vermeintlichen Umkreisung, fällt zu-vörderstdasg a n ze linke D onauuse r weg. Niehaben dorr die römischen Adler bleibende Horste ge-fasit, wenn auch die jenseitigen Uferlande, auf demeinen oder andern gewaltigen Streifzuge von ihnendurchzogen wurden. Dort war das große Germa-nien imd tiefer unten D a c i e n. P a n n o n i e nbegriff alles Gebieth zwischen dem rechten Donau-ufer und der Save und von der Donau, die cetischeoder comagenische Bergkette hinunter, bis an die,unter dem Nahmen Carvankas und der albanischenBerge bekannte südöstliche Fortsetzung der Alpen. (Amo-na, Laybach, lag auf der dreyfachen Gränzscheide Jra-liens, Norikums und Pannoniens.) Letzteresumschloß also das ganze heutige Ungarn auf der Süd-seite der Donau bis an die Sau, ganz Slavonien,Croatien nordwärts der Save, und von Steyermarkund Österreich, den großen östlichen Streif bis ans ee-tische Gebirge; Norikum hingegen : Krai» nord-