Band 
Erster Band.
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bo W ie die Römer begonnen

that gethan , da selbst die Weiber nach VerlornerSchlacht, noch die Wagenburg gleich einer Festunggehalten, ihre Kinder getödtet, den Feinden ins Ge-sicht geschleudert und dann Alle von eigner Hand denTod empfangen haben! U n bc w e i nt blieb derentsetzliche Fall. Nicht diesem Samen ent-sprossen die nordischen Befreycr! Wie einst imcisalpinischen Gallien kein festes Band war zwischenden verschiedenen Stämmen, kein Gemeinwille undnoch über die Gränzen dieser Unthätigkeit hinaus, esden Römern nur gar zu oft gelang, Celtogallen wi-der Celtogallen zu gebrauchen, ließen sie auch in ihrerunangreifbaren Zufluchtsstätte des Hochgebirges, vonden Allobrogen und Liguren, bis zu den Carnern,Jstriern und Liburnern , von einem Meer zum andern,in dem ganzen ungeheuern Halbmond der Alpen, ei-nen Stamm nach dem andern, unvorbereitet,vereinzelt fallen! Darin liegt ein unwill-kührlicher, aber ein bitterer Spott, auf das vermeintli-chegeschlossene Königreich Norikum" und auf dieMachtvollkommenheit der norischen Könige >2), vonwelchen Lazius, Aventin, Schachtner, Steinhäuserund Megiser, eine ganze Folgereihe, gleich altenBekannten, an den Fingern herzählen.

Was ein, die Alpenvölker alle, eng und festumschließender Bund, was ein, sich desselben un-widerstehlichbemächtigender, die zähen, strengflüffigen,widerspenstigen Stoffe, gleichwohl gewaltig in EinesverschmelzenderH e l d vermocht haben würde ? darüberberechtiget zu einem allerdings zulässigen Schluß, dass