Band 
Erster Band.
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Die Kriege Cäsars.

durch zaumlose Parteyung zerrissen imd von leiden-schaftlicher Übereilung zwischen Entschlüssen hin undher getrieben, war keine schwere Beute. Wie denH e lv e t i ern, so gesiel auch germanischen Stam-men, den Sueven, das lachende Gallien besser,als ihr dunkler, naßkalter Wald und ihre neblichtenWiesen. An der Spitze derselben trat ein (wie spä-terhin H e e r m a n n) in Rom gebildeter und in hoherEhre gehaltener Held auf, Heervest (in Ariovi-stus latinisirt, so wie Heermann iit Arminius). Dernorische König Vocio hatte ihm seine Schwesterzur Gemahlinn gesendet. Von den Sequancrn widerdie Äduer zu Hülfe gerufen, siegte Heervest zwarüber Letztere, gab aber das beste sequanische Land sei-nen , zahlreich über den Rhein herüber, nachströmen-den Schaaren. Ob Gallien römisch, ob ger-manisch bleiben solle? hing nun am Loose einerSchlacht. Der Suevenkönig trachtete, ihr durch ver-derblichen kleinen Krieg so lange als möglich auszu-weichen. Den Legionen schien aller Muth entfallen.Gleichwohl erhielt Cäsars Adlerblick und Geistesmuthwiederum entscheidenden Sieg, so daß auf der wildenFlucht an den Rhein, auch Hcervests Gemahlinnenden Tod fanden und der Stolze selber, kümmerlich ineinem kleinen Nachen davon kam, wie Terpes nachdem Tage von Salamis, wie Napoleon im AngesichteWiens, nach den u» verge ßlichenPfingsttagender A sp e r n - Schlacht.

Zu seines Nahmens ewigem Gedächtniß, gingnun Cäsar, der erste Römer, mir einem Heer, wir