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D i e Kriege Cäsars.
— I» den norischen und carnischen Alpen , lebr seinNahme in dem Stein auf hoher Wand, wo Cäsarvon Julium Carnicum her, durch die schrecklichstenFelsen einen Weg gebrochen, daß das Thal noch dasjulische heißt (verdorben Val Giulia , Gilia ,Geilrhal); auch diese Alpcnstrecke heißt die julische.Der Ruheplatz der Verfolger aus Colchis, das uraltePola, ward pielas julia genannt. Es erhob sich diePflanzstadr 1'orum Julii. —Den kurzen Aufenthalt indiesem Gebirge, nützte Cäsar zu genauester Erforschicngder Gegenden und Völker. Auf diesen Alpen schriebEr, in jedem Augenblick seines rastlosen Lebens, alsKriegeSfürst, Staatsmann, Parteyhaupt oder Schrift-steller groß und liebenswerth , (wie Sueton ver-sichert,) zwey Bücher über die Analogien der römischenSprache! — Die Quelle der Donau im abnobischenWaldgebirg sah Cäsar wohl, nicht so des gewaltigenStromes Cataracten, nicht die Hügel der Vin-d o n e n ? Aber deutlich stand es vor seiner, das Größte,wie das Geringste umfassenden Seele: jene alte Weis:sagung, „aus Norden werde ein neuer Waldstrom her-unterbrechen und das Capitol selbst untergraben,"müsse nicht am Fuße der Alpen abgewartet, sondernj e n s e i r s derselben abgewehrt werden, Rheinund Donau müßten des Capitals schirmende Was-sergräben seyn und die Senarusconsulte ununterbrochenaus Spanien und Gallien, über lauter Römer-boden nach Aguileja und Ämona, durch Pannoniennach Griechenland und hinüber in die Provinzen Asiensschreiten können. — So nur werde eine änderte cim-