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Ämona und Aquileja, bis uber Eporedia; in Gallienund in Pannonie» wurde mächtig gerüstet. — Deralternde Herrscher erkor zu dem großen Unternehmenüber die Schrecken und Hindernisse der Alpen den Tri-umph zu erringen, seine beyden Stiefjohne von derLivia , Drusus und Tiber. — Der Letztere über-setzte von Gallien her, den Rhein, brachte Schiffeauf den See, den dieser durchströmt, (das akronische,vendische oder venedische Wasser, auch vcm Haupt-orte seiner Anwohner, der brigantinische, nun Bo-dcnsee genannt) machte aus seiner Insel einen Waf-fenplatz, zog eine Tagreise von dem See aufwärtsan die Quelle der Donau, fand und begwalcigte dieV i n d o n e n am L e ch, V i n d e l i k e r. Am Zusam-menflüsse des Lech und der Wertach, in einer weiten,schonen Ebene, entstand dem Vater und Kaiser zitEhren, die glänzendste Römer-Colonie, jenseits derrhätischen Alpen, die A ug u st a der V i n d e l i k e r,(nun Augsburg.) — In verschiedenen Heersäulen drangDrusus die Etsch aufwärts, durch die tridentinischenAlpen. Unweit ihrer Quelle, fand er den Jnn unbwieder in geringer Entfernung, Lech, Jller und Bo-densee und die Verbindung mit dem Bruder Tiber. —Wahrscheinlich davon, änderte Campodunum (jetztKempten) seinen altceltischen Nahmen in Drusus-Stadt, Drusomagus? — Die engen, wilden Thälerdes brausenden Ei sack waren von jeher der letzte fe-ste Hort wider das Fremdlingsjoch, von Drusus undTiber, bis auf den wahrhaft nationalen Kampf vou»809, der mit grimmigem Stahl, göttliche Funken