Wien in den Tafeln rc. ZZ
Praesectus classis Isiricae Carnunto siveVindobonae, a Carnunto translatae.
V i ndom a na statt Vindobona erklärt Lam-becius nur für einen Schreibfehler/ oder für die un-geschickte Verbesserung späterer Hände in einigen Exem-plaren. (?) Doch kann dieß auch eine höchst zufälligeVerschiedenheit gewesen seyn, durch den Uns nimmerso klar erkennbaren Unterschied der ursprünglichen undder vermischten Aussprache und Gebrauches leicht zuunterscheiden. (Ein Vindomora findet sich im Itineraram britannischen Wall, ein Vindomi und Vindogla-dia auf derselben Insel, ein Vindelis im Canal zwi-schen den gallischen und brittischen Küsten, Vindeleja,Vindelia auf dem Zuge von Spanien nach Aguitanienund noch in der Nähe Ancyras begegnen Wir in An-tonius Reisebuch der Anfangssylbe, die uns an dieVindonen, an Vindobona, an Vindomana erinnert.Vienna, Allobrogum oder Galliarum, hieß das heu-tige Vienne in Dauphinc.)
Steine, Inschriften, M e i l e n f u u l e », tZiegel, Särge.
Die Erneuerung der Festungswerke, nach derersten türkischen Belagerung durch den großen Su-leymann i52t), war der Zeitpunct der wichtigsten Entde-ckungen und Lazius und sein Oheim, der Ober-baumeister Hermes Schalbautze r, demselbengleichzeitig. — Im Umstürzen der alten Bollwerkefand sich im Sommer ib44 folgende Inschrift: