Band 
Erster Band.
Seite
131
JPEG-Download
 

A ii m e r k ir n g e n. i3i

VALENTINAE. sorori, eq. m. p. paetvs.(Aelius V bey ©tuter) RVFIN1VS. DEC. ET. II. VIR,I. D. (Leg. X?) AEL. CETIENS. PERFICI.CVRAV1T.

16) Bunttim, Ser reiche Graf im Elsas,, ein Abkömm-ling der alten elsaßilchen Herzoge, ergriff (in den vielenParteyungen wider Otto den Großen) die Partey w,der denßeghaften Kaiser, unterlag, wurde geächtet, all sein Lehenwurde eingezogen (y»0 Q50), nichts blieb ihm, als einweniges uraltesBesitzthumbey Vindonissa, Windifch imA r g au. Erst einer der Urenkel GuntramS , Graf Rat-b o d baute auf dem Wülpelsberg ob einem alten Sitz der eel-togallischen D i n d e n, B i n d o n e n und der römischen E o-lonie Vindonissa, Thurm und Schloß HabSburg,von dem Gelde seines reichen Bruders Werner, Bischöfenzu Straßburg, Erbauer des herrlichen Münsters. Bi-schof Werner besuchte einst den ihm so sehr am Herzenliegenden Bau, seines Hauses Ehre und Hoffnung undzeigte stch unzufrieden über den allzugeringen Umfang!Da both, indeß Werner ruhig schlief, Graf Ratbod alledie zahlreichen Oienstmannen auf und Bischof Wernersahvon ihnen früh Morgens, nicht ohne Verwunderung, nichtohne Unruhe die ganze Vurghalle umringt und das Gefildein Waffen schimmernd. Ratbod daraufhinweifend, sprachmit selbstbewußtem Lächeln:TapfererMännorLieb'und Treue allein, ist eine unüberwindlicheBurg!" Diese hohe Rede blieb auch die Losung undder Herzensspruch der Habsburger. Maria Theresia undTranz I., der Retter und Wiederherstellet, setzten sie alseine heilige Devise auf ihre Ritterorden in dem Stringitamore und opes regum, corda subditorum!

17 ) Tacitus XXXIII. Maneat quaeso duretque gen-tibus (den Deutschen) , si uon amor nostri, at certeodium sui; quando urgentibus imperii fatis , nihiljam praestare fortuna majus potest, quam hostiumdiscordiam.