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Erster Band.
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Die Römer zeit rc.

all« Land - und Wasserwege ausgekundschaftet, die un-geheuern Wälder gelichtet, Perge durchgebrochen,über breite und reißende Strome Brücken geworfen,die losen Bündnisse der besiegten Stamme vollendszerrissen; denn Rom durch die Uneinigkeit seinerFeinde sieghaft, wußte wohl, in der Einheit liegedas Geheimniß, ihm mit Erfolg zu widerstehen! —August, der in früheren Jahren, Alles mir eigenenAugen gesehen, den aber im vorgerückten Alter, Livianicht so leicht mehr entließ, vollendete selber aus demSchatz eigener Erfahrung und aus den Berichten dereinflußreichsten 'Augenzeugen, die Beschreibiuig desgesammten Reichs — und ordnete nach seinen großenAnsichten und Erfahrungen, das Höchste, wie dasGeringste. — Neue, den Elementen und dem Zahneder Zeit spottende Heerstraßen, ließ Er dem Erden-schooß aufzwingen, von Altino und Verona bis an dieDonau H. Sie hielten das Land, gleich spröden Zan-gen fest und schlugen es nach all seinen Gliedmassenin Ketten. — Die wehrhafte Jugend ward nach Ita-lien verpflanzt, die Unbändigsten als Sclaven ver-kauft, Andere, durch die Genüsse des Südens gezähmtund verweichlicht. — Römische Soldaten ergossen sichüber das ganze Land, nicht nur zur Gränzhut undUferwache, sondern es wurden an dienende und aus-gediente Krieger, (die am liebsten da ernteten, wosie das Samenkorn des Ruhmes und Glückes gesäetund mit ihrem Blute begossen,) große Landstreckenvertheilt, zu ehrendem Lohn; aber auch zu mühevollerUrbarmachung, denn bald hören wir die Legionen mur-