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D i e R ö m e r z e l t rc.
nonien zerfiel nach einzelnen Bezirken in ^rnanllna,Sirmiensis, Cibalensis und Bubaiia; eine Unter-abtheilung , die uns gar nicht naher berührt, —eherjene in Pannonia Valeria undSavia. u) Bey-de waren, als durch Gewässer umschlossen, ripariae,ripense«, oder interarnnenses; Savia hieß alsovon der Sau, zwischen welcher und der Dran es ge-legen ; Valeria hingegen zwischen der Dran und Do-nau, ward nach Aurelius Victor und Ammianus Mar-celinus , also genannt von Diocletians Tochter V a l e-r i a , des Cäsars Galerius Gemahlinn und zum An-denken des großen Werkes, daß er hier dem Fertö oderNeusiedler-See einen Abfluß mit der Donau eröffnet,ungeheure Wälder gelichtet, weithin verpestende Süm-pfe trocken gelegt hatte.
Nach dieser Untertheilung Norikums undPannoniens, zerspaltete sich auch die immer un-dankbarere Sorge der Verwaltung, die immerschwerere der Vertheidign n g. — Es waren be-sondere Herzoge oder commandirende Generale derrhätischen, der nvrischen, der musischen Gränze (,!u,ces rliaelici, norici, moesici limitis) und un-ter , auch wohl über jenen Herzogen, G r ä n z g r a f e n(comites limitanei), Befehlshaber einzelner Bezirke ,fester Plätze und Vertheidigungsanstalten. Schon Tiberhatte die schnelle Unterwerfung der Binden am Lech,dem panischen Schrecken zu danken, den seine Schif-fe auf dem Bodcnsee, unter den Barbaren erregten.Drusus und Tiber mußten ihren Heereszug durchunwirlhbares, zum Theile verwüstetes Land, durch