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D i e R ö m e r j, e i t rc.
So wie wir beym Ufercordon die festen Besa-Lungen und die Streif-Wachen planmäßig unter-schieden sahe», waren es beyder Donauflotte die schwe-reren Fahrzeuge (naves agrarienses) in fester Ha-fenwache und die Kreuzer (ilromones , ju Uciariao).Überhaupt hießen die Donauschiffe, die Flußschiffe über-haupt, lusoriae, Inxoriae, die auf der See, li-burnae , — die kühnen Liburncr auf der launevolle»,sturmbewegten Adria, hatten sich den Römern zuerstals windschnelle Segler und überall und nirgends haf-tende Räuber bekannt gemacht. — Der theodosianischeCoder enthält ausführliche Satzungen von Arkadiusund Honorius über die Donauschiffe und Schifffahrt.
„In der Donaugränze liegt das Heil!"(Salus reipublicae , salus provinciarum , Danu-bius!) wurde Losung der Münzen und Feldgeschreyder illyrischen Legionen, eben durch die Wichtigkeitihrer Stellung, durch die beständige Waffcnübung,durch die Beschwerden und Gefahren des Bodens,auf dem sie fortan zu kämpfen hatten, der stolzestenund unbändigsten aus Allen.
Unter Alepander Severus gewann die Verthei-digung der Donaugränze eine neue Gestalt. — „L andum Kriegsdienste", der Celtogallen, der Cim-bcrn altes Begehren „an das Volk des Mars," wur-de jetzt auf einmahl ein Haupthebel der Cäsaren, zurWiedererweckung der alten Kriegszucht, zur Erhal-tung des Reichs. Alle auf feindlichem Boden gewon-nenen , alle hart an der Gränze dem Fiscus angehori-gen, oder ihm heimfallendcn Grundstücke, wurden an
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