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Wien" heifit sie binnen dee ersten zwey Jahrzehendeihrer Gründung , in einem Bestätignngsbriefe desJasomirgotc für Klosterncuburg von 1162, in einemGüttweiher Briefe über den Nachlas; des reichen Waldovon 1171 und da 1179 Herzog Leopold der Tugend-hafte die Vogtey des St. Blasienmünsters zuAdmontganz unentgeldlich übernimmt.
Die scheinbare Schwierigkeit der Identität Vin-dobonas, mit Fabiana und mit Wie»/ lösetsich überaus schnell durch genauere Betrachtung desrömischen Gränzsystems. „Die Lager (staliva ,aestiya ethyberna, bleibende Sommer - und Win-terlager) sollen immer von der übrigen Stadt,durch Gräben, durch eine eigene Mauer, eigene Festungs-werke und Thürme abgesondert seyn" (a reliqua urbesecernantur), wollten die alten Satzungen voni Kriegs-wesen — und; „Befehlshaber und Soldaten sollen»ach unserm Gesetz, ihren festen Standort haben inden Städten, Castellen oder Orten, wo es ihnenverordnet." — Erläuternd erzählt Appian von Angu-stus pannonischer Heerfahrt: — „Er trug gute Sor-ge , einen bestimmten Theil der Stadt,von der übrigen, durch e i n e M a u e r gänz-lich abzuschneiden. — Diese Citadelle wurdemit 25 Cohorten stark besetzt und als er solche Für-sorge vollbracht, kehrte Occavian wieder heim nach Rom."
Am alren Carnuntum gewahrt man noch dieÜberreste des Walles, der Mauern und Gräben desViereckes, der Castra stativa der XIV. carnnnrini-schen Legion, der Citadelle, der Burg dieser Colonie.
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