Band 
Erster Band.
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lind mit Wien.

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da, auf römischen Fundamenten und Trümmern ge-baut. Aber desto unwiederbringlicher gingen jene ur-sprünglichen Bauten der Castra, der CidaleUe oderBurg mir ihrer unterscheidenden Eigenthümlichkeitunter. — Solche Castra finden sich bey vielen grö-ßern Waffenplätzen. — Dojodurum (der Bojen Über-gang , Paffau, dreyer Ströme Schlüssel,) wirdBattava Castra, Patavis, Patavium. Wie oft wech-seln den Nahmen, Regina. Castra und Rhetobona,die Castra Hcreulia, die von Gratian wieder in Rufgebracht, die im Synecdemus des Hierakles, (dieserwichtigen Ergänzung der Rcisebücher und der Tafelfür die Kunde des römischen Osten) vorkommendenCastra Marris in Dacien, die Castra Erploratorumam brittischen, am germanischen Wall ? Wie oft heißtes in den Itinerarie», ohne allen Nahmen, Muta-tio : Castra ? und wo castra Celicis , Cilicia ,Caecilia geschrieben ward, ist die Abweichung: Fa-biana, Favi anis, Favia, wahrlich des Auf-hebens nicht werth!

Es ist natürlich, daß jemehr jenes allmahligeSinken, Verfallen, Veröden der Städte über-hand nahm, welches schon Strabo beklagt, destomehr (zumahl, da die Barbaren hereinbrachen) alleÜberreste der alten, bessern Zeit, sich in die Cita-dellen flüchteten, deren kriegerische Festigkeit, lan-ger» Schutz und Schirm versprach. — Der große,strategische Zweck der Vertheidigung derR e i chsgr a nze am Rhein und an der Donau,blieb noch geraume Zeit, nachdem durch immerwah-