Band 
Erster Band.
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Woher sein Nah m e st a m m e.

darüber theilen sich die Meinungen beyLazins, Fuhr-mann , Fischer, Prandau und Andern. — Es hatdie höchste Wahrscheinlichkeit, daß die Fabiana Castravon der f a b i a n i sch e n Cohorte des Munici-pium Vindobona, die Wir (I. Heft S. 94)auf zwey Römersteinen lasen und diese Cohorte hin-wieder, ihren Nahmen von einem ihrer ausgezeich-netsten Officiere erhalten haben? — ungleich wahr-scheinlicher, als daß etwa die mächtige Familie derFabier zu Rom, Patroninn unsers Municipiumsgewesen sey?

Weit dornichter bleibt es zu errathen, welchemaus den vielen Fabianen des römischen Heeres,solch' ausgezeichnete Verewigung seines Nahmens zu-komme? Lazius ist wieder ganz und gar nicht ängst-lich darin, die ihm auf Steinen oder in des Taci-tus unsterblichen Büchern vorkommenden Fabianeund Flaviane durcheinander zu werfen. — Jasogar V i e n n e der Allobrogen (in Dauphine) mußmit dem flavianischen Nahmen und mit derX. Legion auf einem Stein zusammentreffen, derverstümmelt und zum Theil unlesbar, aber von Scar-dconius erzänzt, einen Valerius Priscus zeigt,Präfecten zu Vienne (Vienniensi praelecto)zwey Mahl Consul , Obersten einer aquitanischen unbeiner thrakischen Cohorte dann der X. sretensischenLegion und des stavianischen Geschwaders (Alae fla-■vianae) !! Von Allem diesen paßt gar nichts auf unserWien. — Einige machten aus diesen Flavianern oderFabianern (denn den guten Alten war eine A s s 0-