Band 
Erster Band.
Seite
59
JPEG-Download
 

Dic Nordse ice der Donau. 5g

ivurfshügeln und Bachlein überschritten d — und wieoft zerstreuten sich Horden einzelner Völkerschaften-,lebten, wahrend der Hauptstamm in seinen Sitzenblieb, m it andern vermischt, gewannen beyihnen das Übergewicht und kehrten somit das ganzeVerhältniß um?

Aber solches Übergewicht hatten damahls undlange unter allen Völkerschaften, die unserem Nori-kum und Oberpannonien vom Jnn langst der Donaubis über die Raab, gegenübersaßen, die Marko-mannen und Quaden, daß immer nur vonihnen alleine die Rede ist, daß in ihrem N a h-men, die andern alle verschwinden. — Die Eisen-gruben und den Mondwald (lunae sylva) , von de-nen Ptolomäus, als von Gränzmarken der Quaden re-det , finden Einige und zwar jene in den Gruben derHonther Gespannschaft, diesen hingegen, im Trent-schinergebirge; Andere finden sie in jener mondförmigcnBergkette, die Mähren im Nordost umschließt und diegegen Glatz hin, mit den Sudeten zusammentrifft.Andre erkennen den Mondwald in unserm Mann-h a r t s b e r g e , der eigentlich M o n d h a r z b e r g(Luna hercyniae sylvae) heißen sollte , so wiedie Abtey Mannsee, eigentlich M o n d s e e (Lunaelacus) hieß. Bey der Wachau beginnend, erstrecktsich der Mannhartsberg bis zum Böhmerwalde undgegen Mähren, bey der Jablunka sich ins sarmatischeGebirge verlierend. — Die Quaden waren unstreitigAnwohner desselben. Die Cisterzienserabtey Zwettlwurde noch in sylva hercynia gestiftet, im Nord-