Band 
Erster Band.
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io8 Auguste und Cäsar».

Blutes flössen, war es immer Blut der Feinde Roms. Kurz und siegreich war ein Krieg mit den Restender Markomannen und mit den kriegerischen Carpern,deren Nahme in den Carpathen fortlebt. Die ganzeNation wurde auf Römerboden übersetzt 41 ) Eineähnliche Ansiedlung in Oberpannonien, der von bcnWestgothen in Dacien, gedrängten V a n d a l e n,fällt in die letzten Jahre der Alleinherrschaft Constan-tins des Großen. (I. n. Chr. ,335) Auswärtige und.Bürgerkriege hatren die Heere gar sehr vermindert,häufige Verheerungen auch das Land entvölkert undin manchen Gegenden zur Einöde gemacht. GleichProbus, Aurelian und Claudius, ergriff auch Con-stanti» jenes Heilmittel, beynahe gefährlicher als dieKrankheit selbst, denn es beschleunigte die Auflösung:Barbaren in die Legionen unterzustecken und in diewüsten Gränzprovinzcn zu vertheilen. Unter diesenVerhältnissen, mußten Künste und Kenntnisse, Frey-heit und Genitß des Lebens, aus den unglückseligenLanden völlig entweihen! Jene illyrischen Hclden-kaiser, stellten zwar großentheils, RomS kriegrischeMacht und Größe wieder her, aber nicht so die durchDarbareneinbrüche, durch Bürgerkriege, Despoten-gräuel und Soldatenfrechheit tiefgesunkenen Wissen-schaften und Künste! Die Gesänge go»begei-sterter Dichter verstummten. Epitomatoren und Ab-breviatore» , ließen von der seelenvollen Majestät derHistorie, nur ein eckelhafres Gerippe übrig. DieBlüthen der Beredsamkeit siechten im Sumpfegeschmackloser Schmeicheley und morgenlandischcr klber-