■Die Kaiser j u (lanuiiuum k. 119
sein Ausbleiben von Licinius Hochzeilfeyer, ihm ihreUngnade suhlen ließen ! ? — Licinius ward zu Car-nunt, Augustus. Die Welt hatte sechs/ einmahl auchsieben Cäsarn und Auguste, bis Constant in, desChlorus und der Helena Sohn, das ganze unermeß-liche Reich wieder in sich vereinigte.
Galerius starb (311) an einer schändlichen Krank-heit. Norikum und Pannonien fielen dem Li-cinius zu. Das Jahr darauf, brach Constantii, überdie Alpen, schlug und erschlug in Rom selber, denMapentius, vertilgte die Prätorianer. (5 i 2)—Här-ter, blutiger, war im Osten gegen den kriegerischenund unbeugsamen Licinius der Kampf. — Sieger beyCibalis , bey Mardia, nahm Constantin seines Geg-ners Provinzen von Griechenland bis Norikumher-auf. Noch behielt Licin den Aufgang (3i5) , aber alser sich noch einmahl kühn in die Schranken stellte,machten die Siege von Adrianopel und Chrysopolis,den großen und glücklichen Constantin (323) alleil»zum Herrn der Welt. — Wider Mapentius bey Tu-rin, bey Verona, an der milvischcn Brücke zu Rom,fochten Deutsche unter Constantius christlichemSiegeszeichen, dem Labarum. Gothen und andre Do-nauvolker, unter dem Prinzen Aliguaca, halfen ihmzum Sieg über Licinius. Er nannte sie: Verbün-dete. — Im Morgenlande mit den größten Entwür-fen beschäftigt, erschien er oftmahls wieder mit jenerSchnelligkeit, in der er dem großen Cäsar nicht un-würdig verglichen wird, zu Aquileja, ander Donau-gränze zu Carnuntum ; — gewiß auch zu Vindobona ?