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Vereinign« g des Reichs rc.
zu Sabaria, wo er Gesetze gab, (im July 522 L.I. cod. Theodos. tit. ]. 1 .) nach dem Sieg überdie Sauromaten unter König Rasimod, welcher Campo-na (Promontor an der Tschepel - Insel) bey Aguin-Lum (Ofen) belagerte. Er durchflog Gallien, weilte zuTrier und baute Castelle und Brückenköpfe am Rhein.
Schon vor eilf Jahren zu Mayland, ward denChristen und ihren Kirchen Friede und F r e y-h e i t gesichert. Nun wurde das Christenthum nichtnur öffentlich geduldet/ sondern eingeführt und (55o)verlegte Constantin des Reiches tausendjährigen Sitz,von dem, den jetzigen Bedürfnissen des Reiches allzuentlegenen R o m, von der Erbe der alten Wunderund Zeichen, von der Burg der alten Götter, von derWiege so vieler göttergleichen Helden, näher dengroßen Gefahren aus Norden und Nordest, an den Kes-sel zweyer Meerengen, an einen überreichen Born vonGenüssen und Mitteln, an die Gränzmark Asiens undEuropas, nach dem, auch auf sieben Hügeln thronen-den Byzanz, welches, des Licinius wichtigster Waf-fenplatz, einst durch Constantin zu Land und zür Seeaufs Äußerste gedrängt, jetzt durch ihn erweitert, be-festigt und verherrlicht, im Nahmen und in der That,seine Stadt wurde, Con stanti nopolis.