Band 
Erster Band.
Seite
127
JPEG-Download
 

Anmerkungen. 127

ri tt. b. gl. heißt es oftmahls in Salzburg - Passau»Frombacher - Urkunden, vom ganzen Douauufer vonPetronell über Ebersdorf nach Wien herauf, vor-züglich bey Fischamend. — Ludwigs des DeutschenSchenkung von 8Z7 an den Salzburgec ErzbischofLuitprand mit einem Landstrich an der PbsinScla-vinien , kömmt unter den Gränzen vor auch: illa pu-blica strata usque in mediam silvam. Ein Di-plom von 1011 der um Stremberg ansehnlich begü-terten Abtey Tegernsee sNon.Loio. VI. i 58 . heißt es:ultra fluvium Anizim — juxta praedium — in Cre-bizbach —in meridiana plaga — interjacentis stra-tae pnblicae, quae vulgo hochstrata nun-cupatur. Das Saalbuch von Garsten sagt: „a parvocacumine montis , usque ad plateam, ab antiquisexaltatam.” — JnTyroler Urkunden aus der frühe-sten hohenstauffischen Periode kommt sogar in Gränz-ausmarkungen vor: usque ad lapidem romanum inantiqua strata >

17) Excudent alii spirantia mollius aera, orabunt caus-sas melius, — tu, regere imperio populos Romane,memento ! —

18) Sabaria, Steinamanger, in alter und neuerZeit , durch wichtige Ausgrabungen und durchForscher, wie Spener und Schönwiesnerverherrlicht , zeigt sich auf Steinen und! auf nicht(unverdächtigen Münzen,) als : Colonia SabariaClaudiana Augusta, bey Golz und Harduin und inJordans Orig. Slavic. III. 110, ein Decurio derclaudischen Colonie Sabaria E. Valerius Claudi-us Censorinus- es zeigt sich als Vaterstadt vielerrömischer Krieger, nati Sabaria, domo Sabaria (beyWesseling, bey Gruter 188) als Vaterstadt des h.Bischofs Martin: Martiims Sabariae Pannoniorumoriundus , sagt Sulpitius Severus ; — durch Stel-