Band 
Erster Band.
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Anger, (die Steine am Anger, die Trümmer alterGröße inS Feld gestreut, sinnvoller und rührenderNahme!) Szenlgroth, Kermendt etc.”

ig) Scarabantia, Schapring oder Odenburg, nachJordans anfänglicher, wieder verworfener Vermu-thung, garNeunkirchen, aus dessen Sreintrümmern,Leopold der Tugendhafte, die Neustadt erbaut habensoll und unter dessen zahlreichen, alterthümlichenÜberresten, noch der Vandalisin unsrer Tage un-glaublich gewirthschaftct hat, scheint eine Colonieund ein Municipium , gleich Carnuntum,wenigstens successiv, in sich geschlossen zu haben , jenedeutet Plinius an, diese nennt ein Stein des Mar-cus Fortunatus , Sexvir Augustalis des MunicipiuwsScarabantia bey Wesseling.Livitas Scarabetensis heißtes in S. Quirins Legende.

Überreste der Römerstraße von Sabaria in einigerEntfernung von dem, einst viel größern Neusiedler-See (lacus Peiso, Pelso) nach Carnuntum und rö-mischer Wälle und Verschanzungen, von Marstgliund Jordan näher bezeichnet, zeigen sich bey Win-den, Breitenbrunn, Dundelskirchen, Stixneusie-del, bis über Bruck an der Leitha oder Mutenum.Obgleich schon so unendlich Viel verwüstet, verschlepptund seinem ursprünglichen Fundort, bis auf dasAndenken desselben, völlig entfremdet worden ist,war doch noch das letzte Jahrzehend an Ausgrabun-gen reich. Eine im Sommer des Jahres 1820 zuVösendorf gemachte Ausgrabung gibt Gewißheit übereinen römischen Straßenzug von Wien über das heu-tige Lachsenburg gegen Ödenburg. Die mehrrere Fuß tief in der Erde aufgefundene im k. k. An-tikenkabinet befindliche Mcilensäule, g-hört beydenPhilippen, Vater und Sohn (I. Chr. 244 — 249).

Geschichte WienS 1. Ad. 2. Heft. 9