Anmerkung c n. 127
BAEBIVS. BVTTVS. H. ET. PARENTES. VIVI. F.dann auf einem altarförmigen Gelübdestein: SVC-CESSVS. ET. VRSINA. CONVIVI. F£C. SIBI.ET.SVCCESSIANO. FILIO. 9 . ROMAE. AN. XX. EX.PON. BEL.— NES. SER. Perrus Appianus, derberühmte Mathematiker von Jngolstadt, SchützlingCarls V., Freund des königlichen Mäcen ReiniundFugger, verpflanzt diese Steine in seinen Inscript.sacros, vetus, die in Angabe der Fundorte gar nichtgenau sind, nach Melk-
Zwischen der Donauflotille zu Arlape und jener zuComagenä, fallen nach der Notitia, noch verschiedeneStandorte: jene der dalmatischen Reiter zu Augu-stianis, die Präsekten und Tribunen der I. libur--uisch -norischen Legion zuFasianis.zuArrianis»zu Cannabiaca- Der Platz des Tribuns der raraten-sischen Cohorte wird garnicht angegeben. — Für all«diese Orte haben die ausschweifendsten Vermuthungenfreyen Spielraum, zumahl die Donau in der Vorzeiteben so viele Ortschaften auf dem rechten, als seitdem XI V. Jahrhundert auf dem linken Ufer verschlun-gen hat. — F a s i a na vermutheten Einige in derBurg Zweutendocf, zwischen der Trafen und Persch-ling, sehr wohl gelegen, eine weite Fläche an bey-den Donauufern zu überschauen. Die einst auf denDonauinseln und Auen sehrzahlreichen Fasanen, könn-ten dem Orte seinen Nahmen geschöpft haben — undder Tribun der caratensischen Cohorte wohl auf deruralten, nachmahls hochstiftisch freysingischen Hollen-burg gesessen seyn? — Augustiuiaua castra, war et-wa mit dem T r i g i sa m 0 (Treisam, Trafen, Tras-mauer) der Tafel, einer war seine Citadelle, sein Brü-ckenkopf, wie Fabiana Castra die Citadelle Viudobo-nas? In Traismauer fand sich ein Stein des erstenGeschwaders der-thracischen Cohorte i»o-n. Chr-Au-