Band 
Erster Band.
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143
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A nm erku ng e n. 140

— Münz«» , die meifien von den Antonine» und derFaustina; — auch goldne und silberne, eine vorzüg-lich schöne von Probuö, — gewöhnliche von Clau-dius, von Trajan, Septiinius und Alexander Severus,Julius CriSpus, Julia Mösa , Gallien, Maximian,Maxentius , Gratia» , Valens, Julian, von den Con-stanlinen undJustinen , noch in den lehten zwey Jahrenverschiedne Kaisermünzen und eine vom Triumvir An-tonius, eine irdene Grablampe, beinerne Schreibe-Griffel, viel zerbrochenes Geschirr von Terra sigilla-ta und beym Fürst Auersperg'schen Mayerhof«, dasPostament einer großen Säule von grauem Sand.stein ; — Ziegel der vierte n Legion, dann andre alteZiegelsteine mit Schriftzügen, die aber weder der ver-dienstvolle Director des k. k. Münz - und Antikenkabi-necs , Stein buch el, noch der Chorherr FranzKurz, die Zierde des nahen S. Florian, welche Bey.de ihrer erwähnten, enträthselt haben.

Durch die, jedem Unternehmen für vaterländischeWissenschaft und Kunst, gewiß nicht ermangeinde thä-tige Theilnahme des gedachte» Herrn Directors Slein-büchel, können Wir diese sonderbaren Schriftzüge unterNro. i hier mittheilen und noch mit zweyerley andernvergleichen, die damit verschiedentlich zusammenzutref-fen scheinen. —Nro. 2 ist eine Inschrift der, theils imk. k. Münz - und Antikenkabinet zu Wien, theils imJohanneum zu Grätz befindlichen, auf den windischenBüheln ausgegrabenen römischen Helme, vielleichtvon einer celtibcrischen Cohorte ?— Nro. 2 findet sich'auf einem >, 70 metri langen 0, 60 metri hohen undlo centimetri dicke Denkstein, 181Z ausgegraben zuDavesco auf einem Grunde der Bruder Bianchi vonLugano, Cantons Tessin. I» seiner Nähe fanden sichviele menschliche Gebeine.