Band 
Erster Band.
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*5o A n m e r k u n g e n.

Nach diesem Datum und nach allen Umständenwar vielleicht dieß Denkmahl dem Einzug Marc-AurelSmit seinem Sohne, dem Cäsar Commodus und demsieghaften Heere, in Carnuntum, dem Hauptwaffen-platz des markomannischen Krieges geweiht i Ne-ben der Inschrift steht der Genius C a rnun-tums und die Fortuna, welcher, der Königinnder Welt, (reginae) der nach manchem schweren Un-heil wiederkehrenden, (fortunae reduci) Mare - Aurelim Umkreise seines geliebten Nindoböna, manchenGelübdestein setzte und endlich auch und als Maalseines Dankes für die Erhörung (victoriae de Marco-mannisi setzen konnte. Noch ein dortiger Steineines Titus Aurelius nennt ein Municipium,aber Carnunt ist nicht mehr lesbar. Hier war diespäter nach Wien versetzte Donauflotille, hier dieXIV. doppelte Legion und die, für ein ganzes, gro-ßes Heer zureichenden Winterlager, Hyberna Panno-nica Carnunti. Hier trotzt noch den Jahrhunderten, dassogenannte Heidenthor, ein wahrscheinlich zumPreis der unterdrückten , großen pannonischen Empö-rung, dem Tiber gesetzter Siegesbogen, vermessenund abgebildet durch Lambecius und im hist. Taschen-buch derFreyherrn von Hormayr und von Mednyanskyauf 1821. Riesenartige Fundamente tragen »die alteBurg" Hier (D e u k s ch - A l t e n b u r g? im Gegen-satze des u n g a ri s ch e n) Petronell, Carls des Gro-ßen Stiftung und Haimburg, der babenbergischenMarkgrafen stolzer Hort und Gränzwarte gegen das,durch den lange fortglimmenden Kampf zwischen Chri-stenthum und Heidenthum und durch häufigen Thron-zwist erschütterte Reich der Arpaden- Noch sindSpuren des alten Flußhafens, der zweyfachen Burgoder des Pratoriums, nähmlich des Prätorü PräfectiClassis und des Prätorii des obcrpannonischen Präsi-dis, der XI V. Legion, des Kaiserpallastes, über den jetzt