Band 
Erster Band.
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A n m t t hi n j < ii.

Die drey, ihre Ergebenheit gegen Caracalla als»ausdrückenden pannonischen Legionen waren vermuth-lich die X, XIII. und XIV., Wiens und Carnun-tums gewöhnliche Garnison.

An eben diesem überreichen Born des Alterthumsund der Kunst, findet sich ein sehr großer, den ZeitenDiokletians angehöriger, dem unüberwundenen Son-nengotte Mithras geweihter Cippus: auf jedem sei-ner beyden Seitentheile, eine stehende Figur, dieden Mithras begleitenden Genien, mit erhobenerund gesenkter Fackel; am Vordertheile, folgendeInschrift: I). 8. I. M. (Deo Soli invicto Mithrae)EAVTORI. IMPERII. SVI.IOVI1. ET. HERCVLII.RELIGIOSISSIMI. AVGVSTI. ET. CAESAUES.SACRARIVM. REST1TVERVNT,

Dieser gleichfalls im Wiener - Antikenkabinet be-findliche Stein ist um so merkwürdiger, als im Be-ginne des Jahres 1816, in Carnuntums Nähe, beyStipneusiedel, gegen Druck ander Leitha (Muteno),in einem Weinberge, sich unter den Händen der Ar-beiter, plötzlich die Grundmauern eines, dem Mi-thras geweihten kleinen Tempels erhoben, in demmehrere kleine Bildwerke aus Thon und Stein, einegroße und dicke viereckige Steinplatte und zwey gro-ße steinerne Altäre, sogenannte Cippi, alle drey mitInschriften sich fanden; endlich die Bildsäule des Mi-thras, der dem niedergeworfenen Stier, den Dolchin die Seite stößt, während Hund und Schlange dieBlutstropfen auffangen. Herr Director St e inbü-ch e lbeschrieb dieß herrliche Monument in Hormayr'sArchiv Nro. i 55 Jahrgang 1816; ein würdiges Gegen-stück zu dem, » 58 g auf einer der höchsten Bergspi-tzen zwischen Sterzing und Mauls in Tyrol entdeck-ten, nun gleichfalls im Wiener Antikenkabinet be-findlichen Mithrasstein. Die Inschriften des steiner-