Band 
Erster Band.
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statt des verwüsteten C a ruunt. 25

sten hielten die Feinde nicht ab. Sie ließen diese Bur-gen liegen und brachen vorbey/ ins Herz des Reichs.Die von Constanti» in die Städte zurückverlegtenG rä n zw a ch e n, waren B ü r g e r m i l i tz e n ge-worden , die Handel und Wandel trieben. — „Gleich-wie (spncht der große Johannes Müller) nach Erobe-rung aller gesitteten Länder, alles Verdienst, n u r nochin Rom Ermunterung gefunden und nach dem Falldes Charakters der Bürger, nur mehr kriegeri-sche Tugend geblieben war, so, als auch die Le-gionen ins Verderbnis; fielen, war Alles ver-loren !" — Seit 368 verwaltete die prätorische Prä-sektur in unsern Gegenden, nach dem Leontius, Pro-bus, der Nachkomme eines angesehenen Hauses underpreßte auf den widerrechtlichsten und gewaltsamstenWegen reiche Schätze, um die schrankenlose Habsuchtseines Herrn zu befriedigen und sich dadurch auf seinerhohen Stelle zu behaupten. Auch E qu it ius, Ober-seldherr in Jllyrikum, drückte die Donauprovinzen durchdie unbilligsten Steuern. Solcher Zeit gehört es an, je-nes entsetzliche Bild des Salvianus von Marseille. —„Was ist die Rohheit der Sachsen, was ist der AlanenRaublust und die Wuth berauschter Alemannen, derGcpiden fühllose Grausamkeit und die abscheulichen Wol-lüste der Hunnen, die Treulosigkeit der Franken, beydenen der heilige Eid blos eine alltägliche Redensartist? Was sind alle diese Gräuel gegen die Übel, diewir tagtäglich von den rechtgläubigen Römern zu lei-den haben? Fehlt unsern ungerechten^Richtern manch-mahl der Muth zur offenbaren schreyenden Niedertre-