Band 
Erster Band.
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ab, besuchte und verstärkte die Gränzburgen und hielt,endlich zu Br e getio an.

Dahin kamen Machtbothen der Quadcn, den Frie-den zu suchen. Die böse Jahrszeir und der Mangel wa-ren am beredtesten, ihnen Gehör zu verschaffen. Egui-tius führte sie vor den Kaiser. Sie entschuldigten de-müthig, was ihrerseits geschehen. Es sey nur der Aus-bruch räuberischer oder gereihter ttferbewohner gewesen.Die Hauptschuld wälzten sie mit gutem Grunde aufjenen, ebenso widerrechtlich, als zur Unzeit begon-nenen Festungsbau Marcellians. Darob ergrimmte deraufbrausende Valentinian dergestalt, das; mitten un-ter seinem Geschrey mit den O.uaden, eine Ader sprangund der Schlagfluß ihn berührte (375). Ein schweresSühnopfer für den gemeuchelmordeten König Gabin!Equitius und Merobaud gaben den Quaden den Frie-den und riefen nebst dem bereits mit dem Purpur be-kleideten sechszehnjährigen Gratian, auch den vier-jährigen Valentiniani!, als Kaiser aus 6).

„So wie" (spricht der schweizerische Tacitus)Asien und Griechenland unter die Römer gekom-men, die ihnen kurz vorher kaum dem Nahmen nachbekannt waren, so wie die Götter der schönsten Jahr-hunderte Hellas und Roms, durch jüdische FischerundHandwerker gestürzt wurden, so geschah es, daß einin China geführter Krieg, von dem zu Rom Nie-mand träumte, schon zur Zeit der ersten Cäsarn,Vcranlaffung des Unglücks wurde, wodurch das rö-mische Reich im Abendlande unterging."

Drey große Völker.durchstreifcen seit uralten Ta-