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Sein plötzlicher Tod.
zu seinen Füße, i/ dicht «erschleycrt, in beißen Thränenund in Todesangst.
In derselben Nacht sah träumend Marcian, dcsAusganges Kaiser, Attilas mächtigen Bogen gebrochen und durch die halbe Erde lies ein weissagendesVorgefühl, diese Morgenröthe habe ein großes Un-heil von der Welt genommen.
König Etzels Todcnfeyer war in den Sittenseines Volkes. — Inmitten der großen Ebene erhobsich sein Leichnam unter einem weithin schimmerndenGezelt von Seide und von köstlichen Stoffen. Die Hun-nen standen um dasselbe mit wildem Geheul, kürztenHaupthaar und Bart, machten sich Einschnitte insGesicht, durch Blut und Schmerz, nicht durch un-männliche Klagen den gefallenen Gott der Schlachtenzu ehren ! Die auserlesensten Reiter rannten Tag undNacht abwechselnd um das Gezelt. Unter Waffenge-klirr und unter dem Schall aller kriegerischen Hörnerund Trompeten stimmte das ganze Volk auf ihn Lob-lieder an und pries das Glück, daß er aus der höch-sten Höhe seiner Nation, auf dem Gipfel seines Ruh-mes, ein Herr der gewaltigsten Völker, ein Kaiserder Kaiser des Aufganges und Niederganges, die ihmBeyde Tribut gaben, ohne Niederlage, ohne Wunde,ohne Schmerz, im Schooße der Freude, die irdischeBahn beschlossen habe, oder vielmehr nur hinüberge-gangen sey, zu den alten Helden, seinen Ahnen.
Ellak, der Lieblingssohn, gab das Todrenmahlbis Mitrernachr. Dann wurde Arrilas Leiche erhoben,in einen g o l d n e n , dieser in einen si l b e r neu.