Band 
Erster Band.
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54 Vindobona^ Vindomana.

langen , ungeheuern Zug von den Schneefeldern amBelt zum schwarzen Vieere, von dorr, die Donau her-auf. stieben ihnen waren die Turcilingen, die Scy-ren, Schyren. llnrcrhalb der Rügen wohnten Sar-mare» - Gepiden - und Veneder-Stamme bis nach Da-cien herunter. Der hunnische Waffcnverein glichseit Erzels plötzlichem Verscheiden, dem aufgelösten/wild auseinanderrollenden Pseilebündel. Die Nachbarnder Osigorhen schloffen sich an die Alemannen, dieseVordermänner des Suevenbundes. Dinzin, ein jün-gerer Sohn Etzels fiel die Gorhen eben an, als siedie Scyren und Satagarier an der Raab züchtigenwollten und belagerte Baffiana (Snrvfir, zwischenRaab und Stein am Anger), verlor aber Schlachtund Leben. Im ganzen Gebirge zwischen der Donauund Italien zogen nun die Völkerschaften des Sue-venbundes umher. Thüringer , Alemannen , Allestobte durcheinander durch Vindelizien, durch Rharien,durch Norikum bis in Oberpannonien. Noch einmahl(467) harre der römische Befehlshaber Burca mir de»/durch die rharischen Lande bis in Italien schwärmendenAlemannen ein glückliches Treffen. Chunimundstreifte bis gegen Dalmatien und trieb den Gothenihre Heerden hinweg. Aber Theudemir rächte denFrevel, überfiel die Sueven in stürmischer dunklerNacht. Was nicht durchs Schwert fiel, wurde gefan-gen; auch König Chunimund, der aber TheudemirsGunst gewann, mit ihr das Geschenk der Freyheit,und den Sohnesnahmen. Dafür wiegelte der Undank-bare die Scyren auf, die aus ihren Sitzen an der