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sich auf den Knieen; denen ihr zügelloser Wille Al-les war nnd Gewalt das einzige Recht. — Von denBarbarcnkönigen stets nin Rath gefragt, äußerst wach-sam auf alle Bewegungen der Volker, konnte nnd mußteSeverins Mahnung, oftmahls wundergleiche War-nung und Rettung bringen und das Verderben auf-halten oder mindern, wenn auch nicht hindern.
Wir haben gesehen, wie früh schon das Chri-stenthum im Norikum und Oberpannonien, zahlrei-che Bekenner und mehrere Blutzeugen gefunden,Bethhäuser und Kirchen und unstreitig auch Bischöfegehabt habe, die von den Opfern der Gläubigen leb-ten, aber in der allgemeinen Noth den Armen willigden Zehenden überließen, Liebessteuern an Gecäthund Kleidung von den Gläubigen verschafften, ihrAlles opfernd, als gute Hirten, für ihre Heerde. —Auch die Barbaren, hatten auf ihren Zügen aus Mor-genland , aber auch von der Ostsee , von der Weich-selmündung herab , durch die Römer den Glauben unddie Taufe empfangen und verehrten das Kreuz. Aberwie sie aus dem römischen Ostreich gegen das West-reich vordrangen, fanden sie nicht geringen Zwiespalt.Die römischen Christen betheten im Erlöser den SohnGottes an, der dem Vater gleich und selber göttlichist ; in den byzantinischen Provinzen dagegen waren,vorzüglich durch Valens, die arianischen Grundsätzemächtig geworden: der Heiland sey nur das erhaben-ste, der von dem einzigen Gott erschaffenen Wesen!— Alle Gothen waren Arianer, auch die Rügenauch die Heruler und an unserer Donau fand Seve-