Band 
Erster Band.
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Sein erste» und größtes

rin noch Heiden und Götzendiener, die an verabscheuungswürdigen Opfern festhingen, s^ars plebisnefandis sacrificiis inhaerebas). Kein Wunder,daß in solchen Zeiten, Kleinmuth und Aberglaubenüberall nach Rettung umherschauten , daß sie dieHölle beschworen, da der Himmel verschlossen schien.

Eugippius, Severins Schüler, hat etwadreyßig Jahre nach des Heiligen Verscheiden, (5og— 5i2) sein Leben versaßt und dem Diaeon Pascha-sius zugeschrieben: ein uilschatzbares Denkmahl jenerZeit, der Grund - und Schlußstein unserer Kirchengc-schichle. — Aber der fromme Abt wollte vielmehr desheiligen Meisters Wohlthaten und Weissagungen,seine Wunder und Zeichen, seine Lehren von derNothwendigkeit der Buße, von der Trübsal des ge-genwärtigen , von der Gewißheit eines künftigen bes-sern Lebens aufbewahren. An eine chronologische Rei-henfolge der Begebenheiten, insonderheit der Ver-lassung der norischen und oberpannonischen Städtedirrch die römischen Besatzungen, der Eroberung, desFalles derselben durch Alemannen, Thüringer, Heru-ler oder Rügen, ist nicht zu denken.

Zuerst predigte Severin in dem , den Gränz-marken Oberpannoniens und des Usernorikums nahenStädtchen Asturis, dann zu Comagene, end-lich in den gesunkenen Überresten Vindobonas,Vindomanas, zu Fabiana, Favianis. — Umden Faden der Erzählung nicht aufzuhalten, gebenwir in den Schlufianmcrkungen die Stellen, in de-nen Fabiana nahmentlich vorkömmt, oder die für die