Band 
Erster Band.
Seite
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6Q Allgemeine Per w ü st u n g. rc.

derle: „Ich habe deren wohl/doch nur ein kleines Häuftlein und schlechl bewaffnet, worauf der Mann Got-tes Haben doch die Feinde Waffen! Deine Solda-ten sollen sie ihnen entreißen. Wo der Himmel selberals Verfechter und Verfechter auftritt, was brauchtes da der Zahl und der Waffen. Falle muthig aus,im Nahmen Gottes!" und Mamertinus mit den Dei-nigen stieß auf die räuberischen Barbaren, aufder zwey-ten Meile am Bache Dicuntia (nach einer alten Über-lieferung, bey Zwvlsaping an der Schwächst) erschlug,zersprengte, oder fing sie und führte die Letzter« ge-bunden vor den Mann Gottes, der ihre Fesseln loste,sie mit Speise und Trank erquickte und sie mit derernsten Warnung zu den Ihrigen entließ: sie solltenes nimmermehr wagen, Favianis zu beunruhigen. —Eben so geboth Severin einst seinem Klosterbruder Mau-rus, den er auch aus der Barbaren Hand erlöset undzum Sigrist seiner Kirche gemacht, diesen Tag janirgend hinzugehen. Der aber achtete des Gebotheswenig und ließ sich von einem andern, beschwätzen,hinauszugehen, Früchte einzusammeln. Kaum war eraußer des Klosters Mauern, so brachen die Barbarenüber die Donau herüber und schleppten ihn sammt sei-nem Verführer mit sich hinweg. — In solchem Au-genblick legte S. Severin in seiner Zelle das Buchaus der Hand, einmahl über das andere rufend: „woist Maurus ? Ihr Brüder suchet den Maurus." Unbals sie ihn nirgend gesunden, schritt S. Severin eil-fertig aus dem Kloster, ließ sich über den Fluß setzenund erreichte die Räuber, die von seiner hohen Ee-