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Des Papstes I n t e rdict rc.
ermark, auf das auch der Kärnthnerherzog ein schwa-ches Gelüsten zeigte.— Der habsüchtige Übcrmuth derFremden reihte den Stolz der Landherren, die un-menschliche Verwüstung den gerechten Zorn der Noth-wehre. Sie standen um so fester beym Kaiser und sei-nem Statthalter, dem Eberstcin. Darum legte derPapst das Jnterdict auf das Land. Die Schottenzu Wien hielten dem ungerechten Bannstrahl zum Trotz,den öffentlichen Gottesdienst. Darob nahm ihnen ihrMeister, der Abt der Schotten zu Regensburg beySt. Jakob das Vorrecht freyer Wahl nach demTode ihres Abten Felip und setzte ihnen einen Frem-den vor, Beylian, aus dem bayerschen Kloster Ebers-berg, durch kluge Umsicht in geistlich-und weltlichenDingen, durch ausgebreitete Gelehrsamkeit rühmlichbekannt. Die Pröbste von Neuburg und Ardacker, er-hielten den päpstlichen Auftrag, ihn einzusetzen. Erstim dritten Jahre daraus erhielten die Schotten ihr al-tes, in den Briefen des Jasomirgott gegründetes Rechtzurück und ihr neuer Abt Philipp empsing den Schmuckder Jnful von dem päpstlichen Eardinallegaten PeterAputius, aus der Hand Bischofs Ulrich von Seckau l ).
Was auf jenem Wege mißlungen, versuchte Jn-nocenz nunmehr aus einem andern, n a t i o n a l e r n.— Er erklärte sich für die weibliche N a ch s o l g e,er both Gertruden die Hand, er rief Marga-rethen aus dem Kloster. Er sendete nach Wien ei-nen eignen Legaten , Conraden, Domherrn von Mainz,Probsten zu Speyer. — Margarethens Schwager,der Gegenkönig Heinrich Raspo, hatte nach ansang-