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Dritter Band.
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und von Pod i e brad b e s r e y t. 193

mit Friedrich im heiligen Lande gewesen. Wilhelmlenkte das Geschütz und machte durch Erfindungsgeist undMuth alle Angriffe zu Schanden. Der Baumkircherwar wie in Neustadt und Cilly, sonnn auch zum drittenMahle vor Wien, als der erste Held. Er drang der Bür-ger Gut verwüstend bis nach St. Tiepoldvors Burg-thor. Auch andere, dem Kaiser zugechanene Edelhcrrnfehdecen die Stadt, sengten und brennten ringsum.Deßhalb berief derHolzer, Albrechten alsOberfeldherrn.Die Abtretung des Landes unter der Enns an Albrechtoder höchstens an den drcyjahrigen Maximilian, dessenVormund Albrecht seyn sollte, war jeder WaffenruheVorbedingung. Um die Übergabe schneller zu erzwingen,richteten die Belagerer ihr Geschütz vorzüglich aus dieGemacher der kaiserlichen Familie und des Frauenzim-mers, die sich in Gewölbe und Keller flüchten mußten.Auch begannen fle den Minenkrieg, jedoch mit wenigGeschick. Ein wackerer Siebenbürger, Thomas,schoß einen die Gefahr verkündenden Pfeil in dieBurg und die Minen wurde» durch Gegenminen zer-stört. Ungleich drohender wuchs mit jedem Tage derHunger. Nur der Kaiser, Eleonore und Mav, derProbst Georg von Preßburg und einige der vornehmstenBaronen harren noch Weihen zu essen, die Übrigen nurErbsen - Gersten - und Kleyenbrot. Dies Unglück warinsonderheit für den kleinen Mar das größte. Als einsteine Gerste sein ganzes Mittagsmahl war, lief er wei-nend zur Kaiserinn, einen Krametsvogel oder anderesFederwildprer erbittend. Eleonore antwortete mir Thrä-nen : liebes Kind, bitte Gott, daß wir nur immerGeschichte Asiens Z. Bo. 3 Heft. i 5