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Vierter Band.
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4 Die Nach wehen

tigern, die ihr Geld nun an der Stadt suchten, vonden Edel» der Partey des Kaisers, die das Stadtgutverheerten, die Bürger in Bande schlugen, bis andie Thore Alles unsicher machten. Dagegen fing dieStadt wieder dem Grafenegger und Andern, haufen-weise ihre Reisigen. Am Pfingstag vor Weihnachten,entwischten gegen hundert grafeneggersche Knechte,zum Spott der Wachter, aus den furchtbaren Ver-ließen des Kärnthner - Thurmes, über Graben undRingmauer. Wie es rings um Wien ausgesehen,welches Unheil dieBrüder" oder Herrnlosen Söld-ner, meist Böhmen und Mährer, wilde Nachgebur-ten des Hussitenkrieges angerichtet, möge daraus er-hellen, daß nicht einmahl zwischen Wien und Neustadt,die Sendbothen des Kaisers und der Wiener, ohnestarke Bedeckung und großen Zeitverlust hin und herkonnten, da an jedem Rain und Wasser, an jedemHohl - und Kreuzwege, Graben, Verhaue und Taberaufgeworfen waren und grimmige Faustkämpen lauer-ten! Sigmund von Tyrol zeigte sich gleich willig,all seinen vermeintlichen (nach den alten Haussatzun-gen durchaus grundlosen) Anspruch an Albrechts Nach-laß, Friedrichen um Geld aufzugeben. Das Land obder Enns unterwarf sich dem Kaiser unverweilt aufdem Landtage zu Linz. Schwieriger waren die Stän-de unter der Enns, am schwierigsten der Parteygeistder Wiener, die doch am längsten in der Treue verbliebenwaren. Aber wie einmahl der Riegel gesetzlicher Ord-nung gesprengt, wie das tausendköpfige Ungethüm derParteywuth der Kette ledig war, verloren die Edle-