D i e Vertriebenen.
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gensreichen Ordnung verrückt zu haben! Die Stadtwar jetzt mit dem Kaiser gesühnt und vertragen; dochwaren noch dreyerley Bürger, die jeder Wohlthatdes Friedens entbehrten, die im Elend umher irrten,um deren Loos die jetzigen Machthaber (die im Frie-den und Recht/ die Beute des alten Unfriedens undUnrechts behalten wollten), sich wenig bekümmerten.Es waren die Bürger/ die nur dem Kaiser die Be-lagerung der Burg ausgehalten und solangeAlbrechts Augen offen standen/ stadt-und landflüch-tig seyn mußten / — jene / die in den blutigen Hän-deln des Holzet/ am Osterabend, aus wohlgegrün-deter Furcht entflohen, endlich jene, die Herzog Al-brecht und die jetzt in der Stadt herrschende Par-tey um ihres Reichthumes willen beraubt und vertrie-ben und ihnen Briefe abgenorhigt harten, die Stadtzu meiden wegen Vergehen, die sie nie begangen unddie nur die niedrigste Angeberey ihnen fälschlich aufge-bürdet. Der Kaiser des gerechten Sinnes, die Ver-triebenen in ihre Heimath und zu ihrem Eigenthumzurückzuführen, befahl dem Rath jene Briefe herauszu-geben, und jene Männer wieder aufzunehmen.— Diedes Frevels Grund gewesen, oder doch seine Früchtegerne genossen und die Habe der Vertriebenen innehatten, steckten sich nun hinter den Rath, der darin-auch nicht ganz reine Hände hatte und bothen Allesauf, jene Wiederereinsetzung zu hinterteiben. Doch hat-te der Rath dem Kaiser bereits willfährige Antwortertheilt, es blieb ihm also kein anderes Mittel, alsden Pöbel aufzuwiegeln und durch die Besorgniß noch