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Vierter Band.
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4 o Bonfi n' s Gemählde von Wien.

deckte nur der goldne Frieden seine warmen, mildenFittige über diese Gauen, so würde man das Wie-ner Leben, selbst dem südlichen Himmelvorziehen und lieber in Österreich als in I t a-lien wohnen. (!!) Aber in unsern Tagen ward esvon der Ruhe völlig geflohen. Früher wütheten hierdie böhmischen Fehden, nun die ungarischen."

In den Hauptumriflen dieses Gemähldes hatB o n-fin dem Äneas Sylvius skX. 126) nachgesagtund so manchen Irrthum wörtlich wiederhohlt. Die,so bisher über Wien geschrieben, ließen meist ausbeyden Schilderungen alles dasjenige getrost Hinwegswas sie'dem Leumund ihrer guten Stadt für minderzuträglich hielten. Wie genau sie es überhaupt damitgenommen, zeige unter vielen Stellen, daß derPau-laner Fuhrmann in seinemalten und neuen Wien,"(I. 677.) rara familiarum antiquitas übersetzt:man findet hier viel uralte Geschlechter!"

Der Feudalaristokratie Wesen und Ziel, Erhal-tung und Fortpflanzung der S t a m m g ü t e rvom Ahn auf die Enkel, zeigt sich im scharfen Gegen-satze mit dem Geist des M u n i z i p a l w e fe n s undder H a n d e l s r e p u b l i k e n. Hier waltet das Stre-ben der Emporkömmlinge und der neuenReichen, dasSelbsterworbene auch selbst zugenießen, den Söhnen die gleiche Schmiede schnel-len Glückes zu weisen, zum errungenen Reichthum,noch größer» zu er hei rathen, den Winter eines,dem Mammon geopferten Lebens, durch Schönheitund Jugend zu wärmen und zu versüßen und das