Band 
Vierter Band.
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Die Marktplätze. n5

bäüde bey St. Rupprecht im Zug: eine der vielengemeinnützige» und verschönernden Anstalten, durchwelche das alte Wien unter Franz l. in der That einganz neues Wien geworden ist. Der Fischmarktgab dem hohen Markt seinen ältern Nahmen. Jetzt istder Fischmarkt an den Casematten des rochen Thurmes ;ein zweyter/ kleinerer a,n Franziskancrbrunnen. Deralre Milchmarkt am Petersfreyrhof ist verschwunden.Die in den Vorstädten wohnenden Milchmayer abge-rechnet/ wird die Milch in Stadt und Vorstädten / anverschiedenen Häusern auf sogenannten Milchständenseilgebothen / deren Besitzerin der Stadt und aufdcnbürgerlichen Gründen dem Magistrat einen sehr-sügen Platzzins entrichten.Die Seilerstadt ist jetztder Centralmarkt für Butter und Eyer in grosien La-dungen / für lebendes Geflügel rc. Die MarchfelderBauer»/ insonderheit die Besitzer der ehemahligen Ur-fars nach Wien, die Eypoldauer/ Kagraner/ Stad-lauer/sind zum Verkauf ihres gemästeten / meist schongeputzt herkommenden Geflügels, in den tiefen Gra-ben gewiesen. Überhaupt, sind die WUdprethändler aufdem Wildpretmarkc (Kammerhof) einige auf der Brand-statt; die Haringer, welche nebstbey und vorzüglichmir Srvcksischen , Spanfarkeln, Gänfei,/ Anten :c. han-deln, auf der Brandstarr, Fische, werden nebst dem Fisch-markt, von Fischern, Fischkauflern und Landleuren aufden Wochenmarkren und von Höckerweibern verkauft *).

') 2» der ,4b4 gegebene» Vorschrift wie die Zünfte und Hnnd-werte der von Sriedrich I V. eitrig geförderten 2 r ol> n-lcichnamsprojessioii zu folgen innie» , erscheinen

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