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Vierter Band.
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SanitätSanstalten. i3i

gewüthet ; den Ktagbaum auf der Wicden fürdie Aussätzige, i , welches in den Tagen der Kreuzzügeso allgemeine Übel/ seit die Linnenwäsche allgemeinward / immer mehr verschwand, den neuen SeuchenPlatz gemacht hat und nur als eine, in den Jahrbüchernverzeichnete Seltenheit annoch vorkömmt; endlichju St. Marx, daS damahls eckelhaften und schmerz-lichen Krankheiten und der Lustseuche vorzugsweise ge-widmet war. Der Pflege alter und gebrechlicherBürger und Bürgerinnen, weihte sich das große Bürrgcrspital vor dem Kärnthnerthore, so wie jetzt St.Marx. Unferne davon war das Spital der Ritter undPriester des Ordens vom heiligen Geist von dengrössten und besten Päpsten und Kaisern durch Gabenund Gnadenbriese geehrt, ja schon bey seiner Gründungmit dem Patronatsrecht der Hauptpsarre zu M e m i n-g endurch FriedrichII. beschenkt (dd. Worms 2 i. Aprili2i 5) ; vor dem Stubenrhor das neue Hospital derStudenten; vor dem Burg - oder Widmertho-re das Hospital von St. Merten,das FriedrichIV.dem wider die Türken neu errichteten Sc. Georgen-ordcn einverleibte; gegen das Schorcenthor undden obern Werd zu, das Hospital von St. Lazar:wahrlich ein Reichthum an Anstalten und Hülfsquellender Milde und Wohlthätigkeit, und ein Sinn für diesel-ben, der die Wiener bis aus den heutigen Tag auszeich-net , ihnen aber auch in alter, rauher Zeit, den edelstenBorzug vor vielen , durch Gold und Eisen gewaltigendeutschen Städten, in jedem, dem heiligen Mitleidzugänglichen Herzen gesichert hat.